Der HubSpot Marketing Hub ist die zentrale Marketing-Plattform im HubSpot-Ökosystem. In diesem Artikel zeigen wir dir alle Features, die aktuellen Preise und das Marketing-Kontakte-Modell im Detail — inklusive konkreter Empfehlungen aus über 90 Kundenprojekten und 9+ Jahren Erfahrung als HubSpot Gold Partner.

Was ist der HubSpot Marketing Hub?

Der Marketing Hub ist HubSpots All-in-One Marketing-Plattform mit E-Mail-Marketing, Landing Pages, Social Media, SEO Tools, Marketing-Automatisierung und Reporting in einer Oberfläche. Er bildet zusammen mit dem Sales Hub das Herzstück der meisten HubSpot-Implementierungen.

Im Gegensatz zu Einzellösungen wie Mailchimp, ActiveCampaign oder Brevo liegt der entscheidende Vorteil im nahtlosen Zusammenspiel mit dem HubSpot Überblick. Dein Marketing-Team arbeitet auf denselben Kontaktdaten wie der Vertrieb — keine Datensilos, keine CSV-Importe, keine Sync-Probleme. Jede E-Mail, jeder Seitenbesuch und jede Formular-Einsendung wird automatisch dem richtigen Kontakt zugeordnet.

Aus unserer Erfahrung mit 90+ Projekten sehen wir: Unternehmen, die Marketing und Sales auf einer Plattform betreiben, verkürzen ihren Sales Cycle im Schnitt um 30–40%, weil Leads besser qualifiziert beim Vertrieb ankommen.

💡

Wichtig: Der Marketing Hub ist ein eigenständiger Hub innerhalb der HubSpot-Plattform. Du kannst ihn einzeln buchen oder als Teil des Customer Platform Bundles mit Sales, Service und Content Hub kombinieren.

HubSpot Marketing Hub Dashboard 2026 — Marketing Reports, Traffic-Quellen und Funnel-Analyse
HubSpot Marketing Hub: Das Analytics Dashboard zeigt Traffic-Quellen, Seitenaufrufe und Conversion-Pfade auf einen Blick

Welche Features bietet der Marketing Hub?

Der Marketing Hub enthält alle Werkzeuge, die ein modernes B2B-Marketing-Team braucht — von E-Mail-Marketing über Landing Pages bis hin zu komplexen Multi-Channel-Automationen. Der Funktionsumfang unterscheidet sich stark je nach Tier: Free und Starter bieten die Grundlagen, Professional und Enterprise die Profi-Features.

Feature Free / Starter Professional Enterprise
E-Mail-Marketing Basis-E-Mails, HubSpot-Branding A/B-Tests, Smart Content, kein Branding + Send Frequency Cap, Partitioning
Landing Pages Basis-Templates Drag & Drop, Smart Content, A/B + Partitioning, Gated Content
Formulare Unbegrenzt, Basis Progressive Profiling, Dependent Fields + Custom Objects in Formularen
Marketing Automation Einfache Automationen Workflows (bis 300), Omni-Channel Unbegrenzt, Custom Events, Triggers
Social Media - Planung, Publishing, Monitoring + Teams, erweiterte Analysen
SEO Tools - Content Strategy, Empfehlungen + Adaptive Testing
Ads Management Basis (Google, Facebook, LinkedIn) Lookalike Audiences, Attribution + Advanced Attribution
Reporting Standard Dashboards Custom Reports, Attribution Reporting + Multi-Touch Revenue Attribution

Stand: März 2026. Funktionsumfang kann sich ändern. Aktuelle Details auf hubspot.com/products/marketing.

Die größten Sprünge passieren zwischen Starter und Professional: Workflows, Social Media Management, SEO Tools und echtes Attribution Reporting gibt es erst ab Professional. Wer ernsthaft Inbound Marketing betreiben will, kommt um den Professional-Tier kaum herum.

Tipp: Starte nicht mit Enterprise, nur weil du es dir leisten kannst. In 80% unserer Projekte reicht der Professional-Tier für die ersten 12–18 Monate. Enterprise lohnt sich erst ab 5+ Marketing-Mitarbeitern oder wenn du Multi-Brand-Strategien fährst.
HubSpot E-Mail Marketing Editor — Newsletter erstellen mit Drag-and-Drop
HubSpot E-Mail Marketing: Der Drag-and-Drop Editor mit Text-, Bild- und Button-Modulen für professionelle Newsletter
HubSpot Landing Page erstellen — Page Builder mit Formular und Sektionen-Editor
HubSpot Landing Page erstellen: Der visuelle Editor mit Sektionen, Formularen und responsiver Vorschau

Was kostet der HubSpot Marketing Hub 2026?

Der Marketing Hub ist in vier Stufen verfügbar — von kostenlos bis Enterprise. Die Preise unterscheiden sich deutlich von den anderen Hubs, weil Marketing Hub Professional und Enterprise nicht pro Nutzer, sondern als Flatrate mit inkludierten Seats berechnet werden. Einen kompletten Überblick aller HubSpot-Kosten haben wir in einem separaten Artikel zusammengefasst.

Tier Preis/Monat Seats inkl. Marketing-Kontakte
Free 0€ Unbegrenzt (eingeschränkt) -
Starter 9€/Nutzer Pro Nutzer 1.000
Professional 792€ 3 Core Seats 2.000
Enterprise 3.300€ 5 Core Seats 10.000

Alle Preise bei jährlicher Abrechnung. Stand: März 2026. Aktuelle Preise auf hubspot.com/pricing.

Zusätzlich zur Lizenz fällt für Professional eine Onboarding-Gebühr von ca. 2.930€ und für Enterprise ca. 6.830€ an. Diese kannst du durch ein Onboarding bei einem zertifizierten Partner wie MAUTTEC ersetzen — oft günstiger und deutlich individueller. Einen detaillierten Pricing Guide mit allen Rabatten und Bundle-Optionen findest du in unserem Pricing-Artikel.

💡

Bundle-Tipp: Der Starter Customer Platform Bundle (9€/Nutzer/Monat) enthält alle Hubs auf Starter-Level — inklusive Marketing Hub mit 1.000 Marketing-Kontakten. Für den Einstieg oft die beste Option.

Wie funktioniert das Marketing-Kontakte-Modell?

Das Marketing-Kontakte-Modell ist einer der wichtigsten Kostenhebel beim Marketing Hub — und wird am häufigsten unterschätzt. HubSpot unterscheidet zwischen Marketing-Kontakten und Nicht-Marketing-Kontakten. Nur Marketing-Kontakte zählen für dein Kontaktlimit und die damit verbundenen Kosten.

Marketing-Kontakte sind alle Kontakte, die du aktiv bespielst: per E-Mail, Ads, Automationen oder andere Marketing-Aktionen. Nicht-Marketing-Kontakte sind passiv im CRM gespeichert — z.B. Kunden, die nur vom Vertrieb betreut werden. Diese kosten nichts extra, egal wie viele es sind.

Tier Inkludierte Kontakte Zusatzkosten Pro Block
Starter 1.000 ~45€/Monat pro 1.000 Kontakte
Professional 2.000 ~225€/Monat pro 5.000 Kontakte
Enterprise 10.000 ~100€/Monat pro 10.000 Kontakte
💡

Rechenbeispiel: Ein Marketing Hub Professional mit 17.000 Kontakten kostet nicht 792€, sondern 792€ + 3x225€ = 1.467€/Monat. Bei 50.000 Kontakten wird es schnell über 3.000€/Monat. Plane dein Kontaktvolumen realistisch, bevor du dich festlegst.

Tipp: Setze Kontakte, die du nicht aktiv bespielst, konsequent auf "Nicht-Marketing". Das spart schnell hunderte Euro pro Monat. HubSpot aktualisiert den Status am 1. jedes Monats — du kannst Kontakte jederzeit umstellen.
HubSpot Marketing Kontakte verwalten — Kontaktlimit und Conversion-Dialog
HubSpot Marketing Kontakte: So setzt du Kontakte auf „Marketing" und behältst dein Kontaktlimit im Blick (849/1.000)

Welche Marketing-Automationen sind möglich?

Marketing-Automationen sind das Kernstück des Marketing Hub ab Professional. Mit HubSpot Workflows automatisierst du wiederkehrende Prozesse — von der Lead-Qualifizierung über E-Mail-Nurturing bis zur internen Benachrichtigung bei wichtigen Aktionen.

  • Lead Nurturing: Automatisierte E-Mail-Sequenzen basierend auf Downloads, Formular-Einsendungen oder Seitenbesuchen
  • Lead Scoring: Automatische Punktevergabe nach Engagement (E-Mail-Öffnungen, Klicks, Seitenbesuche) und demografischen Kriterien
  • Lifecycle Management: Kontakte automatisch durch Phasen bewegen — von Subscriber über MQL zu SQL
  • Interne Notifications: Vertrieb automatisch benachrichtigen, wenn ein Lead ein bestimmtes Score-Level erreicht
  • List Management: Dynamische Listen, die sich basierend auf Kontakt-Properties automatisch aktualisieren
  • Re-Engagement: Inaktive Kontakte automatisch reaktivieren oder aus Marketing-Listen entfernen

In unseren Projekten sehen wir die größten Effizienzgewinne bei der Kombination aus Lead Scoring und automatisiertem Handoff an den Vertrieb. Wenn ein Kontakt den definierten Score erreicht, wird er automatisch als MQL markiert, der zuständige Vertriebler benachrichtigt und ein Task erstellt. Das spart pro Lead 10–15 Minuten manuelle Arbeit.

Tipp: Starte mit maximal 5 Workflows. Viele Unternehmen bauen sofort 20+ Automationen und verlieren den Überblick. Fokussiere dich zuerst auf die Prozesse mit dem höchsten Impact: Lead Nurturing nach Download, MQL-Notification an Sales und Welcome-Sequenz für neue Kontakte.

Marketing Hub vs. Sales Hub: Was ist der Unterschied?

Marketing Hub und Sales Hub ergänzen sich — aber sie lösen fundamental unterschiedliche Probleme. Der Marketing Hub ist für alles zuständig, was vor dem ersten Vertriebskontakt passiert: Aufmerksamkeit erzeugen, Interesse wecken, Leads qualifizieren. Der Sales Hub übernimmt danach: Deals verwalten, Angebote erstellen, Abschlüsse tracken.

Marketing Hub vs. Sales Hub im direkten Vergleich

Marketing Hub

  • E-Mail-Marketing & Newsletter
  • Landing Pages & Formulare
  • Marketing Automation (Workflows)
  • Social Media Management
  • SEO & Content Strategy
  • Ads Management & Attribution
  • Lead Scoring & Nurturing

Sales Hub

  • Deal Pipeline & Forecasting
  • E-Mail-Sequenzen (1:1)
  • Meeting-Buchung & Kalender
  • Angebots-Erstellung (Quotes)
  • Playbooks & Sales Coaching
  • Calling & Call Recording
  • ABM Tools & Target Accounts

Die häufigste Frage in unseren Beratungsgesprächen: "Brauche ich beide?" In den meisten B2B-Unternehmen lautet die Antwort: ja. Marketing generiert die Leads, Sales schließt sie ab. Ohne Marketing Hub fehlt dir die systematische Leadgenerierung. Ohne Sales Hub fehlt die strukturierte Abschluss-Pipeline. Die Kombination macht den echten Mehrwert aus.

Marketing Hub optimal einrichten?

Als HubSpot Gold Partner setzen wir deinen Marketing Hub so auf, dass er vom ersten Tag an Leads generiert.

Jetzt beraten lassen

Für wen lohnt sich der Marketing Hub?

Der Marketing Hub lohnt sich für B2B-Unternehmen, die systematisch Inbound-Leads generieren wollen — nicht als Nice-to-have, sondern als zentralen Wachstumskanal. Je mehr Kontakte, Content und Automationen du brauchst, desto stärker spielt der Marketing Hub seine Vorteile aus.

Der Marketing Hub passt zu dir, wenn:

  • Du mehr als 500 Kontakte in deiner Datenbank hast und diese aktiv bespielen willst
  • Dein Marketing-Team Content erstellt (Blog, Whitepaper, Webinare) und Leads darüber generieren soll
  • Du E-Mail-Marketing und Newsletter professionell betreiben willst — mit Segmentierung, A/B-Tests und Reporting
  • Lead Nurturing und Marketing-Automatisierung für dich keine Buzzwords, sondern echte Prioritäten sind
  • Du wissen willst, welche Marketing-Kanäle tatsächlich Umsatz bringen (Attribution Reporting)

Der Marketing Hub ist weniger relevant, wenn: Du ein reines Sales-getriebenes Unternehmen bist, keine Inbound-Strategie planst und deine Kontakte manuell im CRM pflegst. In dem Fall reicht der Sales Hub oft aus.

Tipp: Wenn du unsicher bist, ob der Marketing Hub zu dir passt, starte mit einem HubSpot Audit. Wir analysieren dein aktuelles Setup, identifizieren Lücken und geben eine klare Empfehlung — ob Marketing Hub, Sales Hub oder beides. Wie das in der Praxis aussieht, zeigen unsere Kundenprojekte.

Fazit: Lohnt sich der HubSpot Marketing Hub?

Der HubSpot Marketing Hub ist die stärkste All-in-One-Marketing-Plattform im Markt — wenn du sie richtig einsetzt. Der Free- und Starter-Tier eignet sich zum Testen, aber die echten Hebel (Workflows, Attribution, SEO Tools) gibt es erst ab Professional.

📊

Unsere Budget-Empfehlung: Für B2B-Unternehmen mit ernsthafter Inbound-Strategie empfehlen wir den Marketing Hub Professional (792€/Monat) plus professionelles Onboarding durch einen Partner. Gesamtbudget erstes Jahr: ca. 12.000–18.000€ (Lizenz + Setup). Ab Jahr 2 nur noch die Lizenz plus optionale laufende Betreuung. Der ROI zeigt sich typischerweise nach 6–12 Monaten durch qualifizierte Inbound-Leads, die dein Vertriebsteam ohne Kaltakquise abschließen kann. Zum Thema Reporting empfehlen wir unseren kostenlosen Workshop.

Häufige Fragen zum HubSpot Marketing Hub

Was kostet der HubSpot Marketing Hub?

Der Marketing Hub ist in vier Stufen verfügbar: Free (0€), Starter (9€/Nutzer/Monat), Professional (792€/Monat mit 3 Core Seats) und Enterprise (3.300€/Monat mit 5 Core Seats). Dazu kommen Kosten für zusätzliche Marketing-Kontakte und das obligatorische Onboarding bei Professional und Enterprise.

Kann man HubSpot Marketing kostenlos nutzen?

Ja, der Marketing Hub Free bietet grundlegende Funktionen wie Formulare, E-Mail-Marketing (mit HubSpot-Branding) und Kontaktmanagement. Für professionelles Marketing mit Automationen, A/B-Tests und SEO Tools brauchst du mindestens den Professional-Tier.

Was sind Marketing-Kontakte bei HubSpot?

Marketing-Kontakte sind Kontakte, die du aktiv per E-Mail, Ads oder Automationen bespielst. Nur diese zählen für dein Kontaktlimit und verursachen Kosten. Nicht-Marketing-Kontakte (z.B. nur im CRM gespeichert) sind unbegrenzt kostenlos. Du kannst den Status jederzeit umstellen.

Brauche ich den Marketing Hub oder reicht der Sales Hub?

Das hängt von deiner Strategie ab. Der Marketing Hub ist für Inbound-Marketing, Leadgenerierung und Nurturing. Der Sales Hub für Pipeline-Management und Abschlüsse. Die meisten B2B-Unternehmen brauchen beides für den vollen Effekt — Marketing generiert die Leads, Sales schließt sie ab.

Welche Marketing-Automationen bietet HubSpot?

Ab dem Professional-Tier bietet HubSpot Workflows für Lead Nurturing, Lead Scoring, Lifecycle Management, interne Benachrichtigungen, dynamische Listen und Re-Engagement-Kampagnen. Professional erlaubt bis zu 300 Workflows, Enterprise hat keine Begrenzung.

Wie funktioniert E-Mail-Marketing mit HubSpot?

HubSpot bietet einen Drag-and-Drop-Editor für E-Mails und Newsletter, Personalisierung mit Smart Content, A/B-Tests, Segmentierung nach beliebigen Kontakt-Properties und detailliertes Reporting (Öffnungsraten, Klicks, Conversions). Ab Professional ohne HubSpot-Branding.

Kann man den Marketing Hub mit anderen Tools verbinden?

Ja, HubSpot bietet über 1.500 native Integrationen im App Marketplace — darunter Salesforce, WordPress, Google Ads, LinkedIn Ads, Zapier und viele mehr. Über die HubSpot API sind auch Custom-Integrationen möglich.

Lohnt sich HubSpot Marketing für kleine Unternehmen?

Für kleine Unternehmen eignet sich der Starter-Tier (9€/Nutzer/Monat) oder das Starter Customer Platform Bundle als Einstieg. Ab 500+ Kontakten und einer echten Content-Strategie lohnt sich der Umstieg auf Professional. Ohne Inbound-Strategie ist der ROI gering.